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Das Fachgebiet der Urologie umfasst die Behandlung aller gut- und bösartigen Erkrankungen von Niere, Harnleiter, Blase und Harnröhre sowie geschlechtsspezifisch die Therapie der weiblichen Reizblase, der Beckenbodeninsuffizienz, der Blasensenkung sowie aller Inkontinenzformen.
Die operative und konservative Therapie des männlichen Genitales - bestehend aus den Organen: Prostata, Samenleiter, Samenblasen, Skrotalfach, Hoden und Penis - stellt den Behandlungsschwerpunkt dar.
Funktion der Harnblase
Die Harnblase hat die Funktion, den von den Nieren gebildeten Harn aufzunehmen und zu speichern. Die Harnblase besteht überwiegend aus Muskulatur und ist in der Lage, sich bei fortlaufender Füllung auszudehnen und den Urin zu speichern. Die dehnbare Harnblasenschleimhaut im Inneren der Blase verhindert, dass die von den Nieren zusammen mit dem Urin ausgeschiedenen Schlackenstoffe wieder in den Körper aufgenommen werden. Beim Wasserlassen zieht sich der Blasenmuskel zusammen und der Harn fließt bei gleichzeitig entspanntem Schließmuskel ab. |