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Intestamin®

Merkmale

Intestamin®

  • Supplement für kritisch kranke Intensivpatienten
  • Reich an Glutamin zur Aufrechterhaltung der Darmintegrität und Unterstützung der Immunabwehr
  • Reich an Antioxidantien zum Schutz vor oxidativem Stress, z. B. durch Ischämie/Reperfusion, Inflammation oder Infektion
  • Angereichert mit Butyrat zur Versorgung von Darmflora und zum Schutz der Darmmukosa
  • Ballaststofffrei, früh postoperativ einsetzbar

 

Dosierung:

 

  • 500 ml/Tag kontinuierlich über die enterale Sonde zur Supplementierung der parenteralen und/oder enteralen Ernährung

Wichtige Hinweise:

 

  • Intestamin® kann die Wirkung einer gerinnungshemmenden Therapie verstärken, insbesondere die Effekte von Vitamin K-Antagonisten. Eine regelmäßige Kontrolle der Gerinnung wird angeraten.
  • Das in Intestamin® enthaltene Vitamin C kann die Urinanalyse beeinflussen.
  • Bei Hochrisikopatienten, etwa bei anamnestisch bekannter Steinbildung, kann die Langzeitanwendung von Intestamin® aufgrund des hohen Vitamin C-Gehaltes eine Oxalatsteinbildung begünstigen.
  • Der in Intestamin® enthaltene Anteil an Vitamin C kann die Eisenresorption fördern, was bei Patienten mit Eisenspeicherkrankheiten berücksichtigt werden muss.
 

Tabelle größer anzeigen

100 ml enthalten:

 

 

Nährstoffrelation

Nährstoffträger

Eiweiß:

8,5

g

68 E %

Glycyl-Glutamin, Alanyl-Glutamin

Fett:

0,2

g

2 E %

Tributyrin

Kohlenhydrate:

3,75

g

30 E %

Maltodextrin

Ballaststoffe:

0

g

0 E %

 

Wasser:

91

ml

 

 

Energie:

50

kcal

 

 



Cholesterin
Gluten
Laktose
Milcheiweiß
Natrium
Purin


Hinweise zur Anwendung

Vor Gebrauch schütteln! Anfangs einschleichend dosieren. Empfehlung zur pumpenassistierten Sondenernährung. Flüssigkeitssubstitution beachten.

Lagerung der Nahrung

 

  • Optimale Lagerbedingungen bei Raumtemperatur
    (15°C bis 25°C)
  • Kühllagerung (bis 4°C) über 3 Monate ohne Qualitätsverlust möglich
  • Lagerung bei höheren Temperaturen (bis zu 40°C) bis zu 1 Monat möglich
  • Eine Lagerung bei höheren Temperaturen (bis zu 40°C) bewirkt grundsätzlich 
    • Eine schnellere, größere Aufrahmung 
    • Ein verstärktes Absinken des pH-Wertes 
    • Eine Zunahme der Auslaufzeit und Verschlechterung der Sondengängigkeit 
    • Eine dunklere Farbe
    • Einen beschleunigten Vitaminabbau